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Hydrokultur: Pflanzenfreude im Büro

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In Deutschlands Büros stehen alle Zeichen auf "Grün". Studien beweisen: Pflanzen erhöhen die Arbeitsleistung, führen zu weniger Krankmeldungen und können Stress reduzieren. Deshalb setzen immer mehr Chefs auf den positiven Einfluss von Ficus, Yucca, und Co. Einen grünen Daumen müssen die Mitarbeiter dabei nicht haben: Hydrokultur macht’s möglich.

Der Ficus verliert Blätter, die Begonie lässt die Köpfe hängen – selbst Pflanzenfreunden mit Erfahrung passiert es, dass Zimmerpflanzen eingehen. Das Problem: Die Natur lässt sich eben doch nicht immer so einfach auf die Fensterbank holen.

Viele Pflanzen werden totgepflegt

Draußen sorgt der "natürliche Pflug" für die Gesundheit der Pflanzen: Viele Kleinstlebewesen bis hin zu Regenwürmern wühlen Luftschächte durchs Erdreich und sorgen so für die Belüftung der Wurzeln. Auf dem Feld erzielt der Landwirt mit seinem Pflug die gleiche Wirkung.

Auf der Büro-Fensterbank wünscht man sich Regenwürmer ebenso wenig wie ständiges "Umgraben", um den Gummibaum zu "lüften". Die Folge: Viele Zimmerpflanzen in Blumenerde vertrocknen nicht, wie häufig angenommen, sondern ertrinken bzw. ersticken. Die pflegeleichte Lösung fürs Büro lautet Hydrokultur.

"Viele Menschen glauben, ihren Pflanzen wie einem lieben Gast laufend etwas anbieten zu müssen; und was sie zur Hand haben, ist Wasser, Wasser, Wasser", schildert Lutz-Peter Kremkau. Er ist Geschäftsführer des Verbunds "die Raumbegrüner" mit Experten in allen Bundesländern und kennt die Trends in der Innenraumbegrünung.

Ebenso wie wir Menschen braucht die Pflanze aber Luft zum Atmen, und diese nimmt sie auch über ihre Wurzeln auf. Wenn ein Gewächs also ständig zu viel Wasser bekommt, hat es zugleich zu wenig Luft – es erstickt.

Hand mit Blähton-SubstratDie kleinen braunen Kügelchen werden aus Ton gewonnen und in einem speziellen Verfahren gebrannt.

Das kann in Hydrokultur kaum passieren: Ihr Substrat Blähton ist aus natürlichem Ton gebrannt und formt sich dabei selbst zu den bekannten rotbraunen Kügelchen. Sie sind formstabil, können nicht verschlammen oder sich verdichten – das garantiert den Wurzeln optimale Luftzufuhr und macht die Wassermenge im Gefäß messbar. Jedes hat einen Wasserstandsanzeiger, der genau anzeigt, was die Pflanze braucht.

 

Pflege mit System: Kleiner Aufwand, große Wirkung

So wird auch der Betriebsurlaub ohne Pflanzen-Sitter möglich: Bis zu drei Wochen sind die Pflanzen versorgt, wenn man maximal wässert. Und Hydrokultur-Pflanzen haben einen weiteren Vorteil: Sie bieten Schimmelpilzen oder anderen Mikroorganismen keinen Nährboden. Deshalb ist Hydrokultur mittlerweile auch in vielen Krankenhäusern zu finden und bei Allergikern beliebt. "Wer ganz auf Nummer sicher gehen will, kann die Pflege der Pflanzen aber auch direkt bei uns mitbuchen", erklärt Lutz-Peter Kremkau.

Weniger Stress, mehr Konzentration

Die positiven Effekte, mit denen Pflanzen auf Mitarbeiter wirken, haben sich in Studien wie in der Praxis bewiesen. Dafür laute die Faustregel "eine große Pflanze pro Arbeitsplatz", so der Grün-Experte weiter. Grün im Büro macht Menschen nachweislich zufriedener und konzentrierter und verbessert messbar die Arbeitsleistung: So schnitten Mitarbeiter in einem Feldversuch in zuvor kargen Großraumbüros nach einer Begrünung bei Gedächtnistests deutlich besser ab, waren aufmerksamer und hatten weniger psychologischen Stress,