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Pflanzentipps rund um die Hydrokultur

Häufige Fragen zu Hydrokultur

Immer wieder erreichen uns Fragen von Kunden rund um die Hydrokultur. Die häufigsten und interessantesten haben Dr. Heinz-Dieter Molitor, Fachmann für Zierpflanzenbau an der Forschungsanstalt Geisenheim, und Fachbuchautorin Marlis Gregg für uns beantwortet:

Was ist eigentlich Hydrokultur?

Raumbegrünung mit HydrokulturIn dem Begriff steckt das griechische Wort „hydor“, das heißt „Wasser“. Hydrokultur könnte man also frei als „Wasserkultur“ bezeichnen. Viele Pflanzenfreunde wissen es ja längst: Pflanzen brauchen keine „Erde“, sie brauchen ein Substrat, in dem ihre Wurzeln Halt finden, sowie Wasser, Luft und Nährstoffe in ihrem Wurzelbereich.

Während draußen in der Natur Pflanzen und Erde ja oft sichtlich gut zusammen funktionieren, ändern sich die Spielregeln, sobald wir die Pflanzen in Gefäße setzen. Das setzt manche Abläufe außer Kraft – z.B. wollen wir hier keine Regenwürmer. Draußen sind sie und viele Kleinstlebewesen wichtig, weil sie ständig Schächte graben und damit die Erden auflockern, sodass Luft an die Pflanzenwurzeln kommt. Der Landwirt pflügt die Felder, um die Erde locker und luftdurchlässig zu machen. Für das Pflanzgefäß aber gibt es ein Substrat, das von vornherein sicher stellt, dass sich der Wurzelbereich nicht verdichtet und luftundurchlässig wird: Das ist der Blähton der Hydrokultur.

Da der Blähton selbst von Haus aus völlig neutral ist und – anders als die Erde – keine Nährstoffe „mitbringt“, können hier die benötigten Nährstoffe ganz gezielt und genau dosiert zugegeben werden. Das gilt erst recht für das Wasser, das die Pflanzen brauchen: Zum ersten Mal ist es mit Hydrokultur möglich geworden, die Wassermenge pro Pflanzgefäß genau zu bestimmen. Und, was noch viel wichtiger ist: Jetzt kann man der Pflanze einen Wasservorrat mitgeben!Je nach Gefäßgröße kann es ausreichen, nur etwa alle zwei Wochen zu gießen.