Von Ärzten empfohlen – Hydrokultur in der Innenraumbegrünung

Hydrokultur ist  beste Wahl


Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang eine Untersuchung von „ÖKO-TEST (http://www.oekotest.de/; 9.12.2005) in der festgestellt wurde, dass der Gehalt an pilzlichen Keimen in der Raumluft weitgehend unabhängig von der Zahl der Zimmerpflanzen und den Substraten ist: Bei Bakterien war die höchste Keimzahl in einer Wohnung ohne Zimmerpflanzen festzustellen.

Woran liegt das? Ganz einfach bei der Hydrokultur kann es zu keiner Schimmelbildung kommen, da die Oberfläche des Hydrosubstrates (z. B. Blähton) stets trocken und vor allem frei von organischer Substanz ist. Dadurch fehlt Schimmelpilzen bzw. anderen Mikroorganismen der Nährboden zur Entwicklung und Sporenbildung. Häufig werden Salzausblühungen auf der Blähtonoberfläche mit Schimmel verwechselt, diese sind keinesfalls gesundheitsschädlich!


Gleichzeitig schützt die obere relativ trockene und saubere Deckschicht davor, dass Pilzsporen oder andere Keime aus tiefer liegenden, feuchten Zonen an die Oberfläche und in die Raumluft gelangen. Von gut gepflegten Hydropflanzen geht keine zusätzliche Keimbelastung der Raumluft aus. So lautet zum Beispiel die Empfehlung von Dr. med. Katharina Larisch (http://www.netdoktor.de/, 9.12.2005) für Transplantationspatienten, Zimmerpflanzen nur in Hydrokulturen zu halten.