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Welche Einflüsse haben die Wasserhärte und der pH Wert des Gießwassers?

Einflüsse von hartem oder weichem Wasser auf die Versorgung der Zimmerpflanzen mit Nährstoffen.

Frage
Welche Einflüsse haben die Wasserhärte und der pH Wert des Gießwassers?
Antwort

Für die Pflanzenversorgung mit Nährstoffen ist ein entscheidender Faktor des Gießwassers die Wasserhärte. In weichem Wasser ist wenig Calzium und Magnesium enthalten. Beides lässt sich nur schwer über Dünger zufügen. Somit ist für die Versorgung von Hydrokulturen härteres Wasser besser geeigent.

Der pH-Wert des Gießwassers darf nicht überbewertet werden. Er hängt nicht nur vom Gehalt des Wassers an Hydrogenkarbonat-Ionen (Säurekapazität bzw. Karbonathärte) ab, sondern wird auch nennenswert von dem CO2-Gehalt des Wassers bestimmt. Bei weichem, schwach gepufferten Wasser wird der pH-Wert durch geringe Einflüsse sehr stark, sowohl nach oben als auch nach unten beeinflusst, ohne dass dies von Bedeutung wäre.

Entscheidend für die Pflanze ist der pH-Wert, der sich nach Düngerzusatz einstellt. Kurzfristig wird dieser im wesentlichen durch die Phosphatkonzentration (Phosphatpuffersystem) und mittel- und langfristig durch die Mineralstickstoffform (Ammonium oder Nitrat) bestimmt. Er solte im Idealfall bei pH 5,5 liegen.

 

Buntblättrige Drachenbäume im Anzuchtbeet

 

 

 

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