Flüssigdünger und Langzeitdünger im Vergleich

Frage
Flüssigdünger/Langzeitdünger
Antwort

Flüssigdünger sind mehr oder weniger hochkonzentrierte Nährsalzlösungen. Verschiedene Nährsalze, wie beispielsweise Ammoniumnitrat, Kaliumnitrat und Ammoniumdihydrogenphosphat werden in Wasser gelöst. Vorteil für den Anwender ist die einfache Dosierung. Er muss lediglich nach Gebrauchsanweisung eine bestimmte Menge abmessen und mit der angegebenen Wassermenge verdünnen. Man benötigt dazu lediglich einen Messbecher. In der Regel wird die Verschlusskappe der Flaschen als Messbecher verwendet. Achtung: Die Dosierung verschiedener Flüssigdünger kann sehr unterschiedlich sein. Hier empfiehlt es sich stets die jeweilige Gebrauchsanweisung genau zu beachten.

Die verabreichten Nährstoffe sind für die Pflanzen sofort verfügbar. Langzeitdünger enthalten zumindest einen Teil der Nährstoffe in einer Form, die nicht sofort für die Pflanze verfügbar sind. Diese müssen vielmehr erst mobilisiert, das heißt in die für Pflanzen aufnehmbare Form überführt werden. Dies geschieht beispielsweise dadurch, dass Mikroorganismen organische Stickstoffverbindungen in mineralischen Stickstoff umwandeln. Eine weitere Möglichkeit stellt die Umhüllung der Mineraldüngersalze durch Kunststoffmembranen dar, durch die die Nährstoffe langsam nach außen abgegeben werden.

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