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Was ist der Unterschied zwischen Flüssigdünger und Langzeitdünger?

Hydrokulturen lassen sich unterschiedlich düngen, damit es zu einem vitalen Pflanzenwachstum kommt.

Frage
Was ist der Unterschied zwischen Flüssigdünger und Langzeitdünger?
Antwort

Flüssigdünger sind meist hochkonzentrierte Nährsalzlösungen. Verschiedene Nährsalze, wie beispielsweise Ammoniumnitrat, Kaliumnitrat oder Ammoniumdihydrogenphosphat werden im Wasser gelöst. Vorteil für den Anwender ist die einfache Dosierung. Er muss lediglich eine bestimmte Menge abmessen und mit der angegebenen Wassermenge verdünnen werden. Die verabreichten Nährstoffe sind für die Pflanzen sofort verfügbar, da sie sich im Wasser lösen.

Achtung: Die Dosierung verschiedener Flüssigdünger kann sehr unterschiedlich sein. Hier empfiehlt es sich, stets die jeweilige Gebrauchsanweisung genau zu beachten.

Langzeitdünger hingegen enthalten zumindest einen Teil der Nährstoffe in einer Form, die nicht sofort für die Pflanze verfügbar sind. Diese müssen vielmehr erst mobilisiert, das heißt, in die für Pflanzen nutzbare Form, überführt werden. Dies geschieht bei Erdkulturen dadurch, dass Mikroorganismen organische Stickstoffverbindungen in mineralischen Stickstoff umwandeln. Eine weitere, auch für Hydrokulturen entwickelte, Möglichkeit stellt die Umhüllung der Mineraldüngersalze durch Kunststoffmembranen dar, durch die die Nährstoffe langsam nach außen abgegeben werden.

 

Pflanzenpflege vom Experten - Kremkau Raumbegrünung

 

 

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